Über die LANA

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05.01.2016
Über die LANA
Die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA) ist ein Gremium, in dem die Vertreter der obersten Naturschutzbehörden der Bundesländer und der Bund über die Schwerpunktthemen des Naturschutzes beraten.

Gründung der LANA

Die LANA hat sich auf ihrer ersten Sitzung am 1.12.1971 in Hannover konstituiert und ging aus den Naturschutz-Länderreferenten-Besprechungen hervor, die bereits seit 1959 stattfanden. Die erste Vorsitzperiode übernahm Niedersachsen.

Ziele und Aufgaben der LANA

Auf den zweimal jährlich stattfindenden Sitzungen des LANA-Plenums erörtern die Mitglieder der Länder und des Bundes Fragen ihres Aufgabenbereichs, um Lösungen auszuarbeiten und Empfehlungen auszusprechen. Wichtig sind der Informationsaustausch zwischen den Ländern und die Vereinheitlichung der Umsetzung des Naturschutzrechtes. Den untergeordneten ständigen Ausschüssen der LANA sind bestimmte Aufgabenbereiche zugeordnet.

Die LANA ist ein Arbeitsgremium der Umweltministerkonferenz bzw. der Amtschefkonferenz, welche die LANA mit der fachlichen Vorbereitung ihrer Beschlüsse beauftragt. Die LANA kann auch eigene Beschlussvorschläge in die Umweltministerkonferenz einbringen.

Die Arbeitsergebnisse der LANA können durch Zustimmung der Amtschefkonferenz veröffentlicht werden. Dies sind zum Beispiel Grundsatzpapiere, Vorschläge zur bundeseinheitlichen Anwendung, Muster-Verwaltungsvorschriften und Untersuchungsergebnisse.

Eine weitere Aufgabe der LANA ist die fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Länderarbeitsgemeinschaften, z. B. der LABO, LAWA und der Arge Landentwicklung und den Naturschutzverbänden.